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Service du sang

Une femme médecin remplit des poches de sang

FAQ

Wer darf Blut spenden? Jede Person im Alter von 18 bis 65 Jahren kann Blut spenden. Eine Blutspende ist auch für Personen im Alter von 66 bis 70 Jahren möglich, wenn die letzte Blutspende weniger als drei Jahre zurückliegt. Die erste Blutspende muss vor dem 66. Geburtstag erfolgt sein. Vor jeder Blutspende wird überprüft, ob der Spender in der Lage ist, Blut zu spenden. Der Arzt kontrolliert u. a. das Gewicht, das über 50 kg betragen muss, und den Blutdruck. Der Spender muss auch einen Fragebogen ausfüllen, anhand dessen sich der Arzt vom guten Gesundheitszustand überzeugen kann.

Warum muss jedes Mal ein medizinischer Fragebogen ausgefüllt werden? Mit diesem Fragebogen und den vom Fachpersonal gestellten mündlichen Fragen kann beurteilt werden, ob der gegenwärtige Gesundheitszustand des Spenders eine Blutspende erlaubt. Dies geschieht im Interesse des Spenders und des Empfängers. Daher enthält der Fragebogen auch Fragen zu einer eventuellen Erkrankung in jüngerer Zeit, einer Operation, zu möglichem Risikoverhalten usw.

Korrekte, genaue und ehrliche Antworten auf alle diese Fragen sind für die Sicherheit der Bluttransfusion unabdingbar.

Wie lange dauert die Blutspende? Die eigentliche Entnahme dauert 5 bis 10 Minuten. Unter Berücksichtigung der Anmeldung, der medizinischen Untersuchung und der Ruhezeit nach der Spende muss etwa eine halbe Stunde eingeplant werden.

Wie häufig kann gespendet werden? Jeder gesunde Mensch kann vier Mal pro Jahr Blut spenden, wobei zwischen jeder Spende mindestens zwei Monate liegen müssen. Bei Plasmaspenden beträgt die einzuhaltende Frist zwei Wochen, und pro Jahr dürfen maximal 15 Liter Plasma gespendet werden. Bei Blutplättchenspenden ist ein Abstand von zwei Wochen einzuhalten, und es kann maximal 24 Mal pro Jahr gespendet werden. Zwischen einer Blutspende und einer Plasma- oder Trombozytenspende muss ein zeitlicher Abstand von mindestens 2 Wochen liegen.

Welche Menge an Blut wird gespendet? Die Menge ist je nach Spender unterschiedlich, aber sie übersteigt niemals 500 ml. Das Blut wird in einem Beutel gesammelt, in dem sich eine gerinnungshemmende Konservierungsflüssigkeit befindet.

Die verwendeten Beutel aus Kunststoff sind einschließlich der Nadeln Einwegartikel; sie werden also nur ein einziges Mal verwendet und nach der Spende verbrannt. Somit ist also jegliche Kontaminierung ausgeschlossen.

Muss man nüchtern sein? Selbstverständlich nicht. Eine gewisse Nahrungsgrundlage ist sogar wünschenswert. Allerdings sollte man vorher keine zu schwere Mahlzeit zu sich nehmen, um das Blut nicht mit Fetten zu überfrachten.

Ist die entnommene Menge nicht zu viel? Ein Erwachsener verfügt je nach Gewicht über 4 bis 6 Liter Blut. Eine auf das Gewicht des Spenders abgestimmte Entnahme beeinträchtigt einen Erwachsenen, der mindestens 50 kg wiegt, und die entnommene Menge Blut wird vom Organismus so ersetzt, dass sie vollkommen kompensiert wird.

Was ist eine Autotransfusion? Dabei spendet man im Vorfeld einer geplanten Operation Blut für sich selbst (Eigenblut). In diesem Fall sollten Sie mit dem verordnenden Arzt (Chirurg, Anästhesist) darüber sprechen; wenn die Autotransfusion für Sie eine Option ist, wird er Sie über die Vorgehensweise informieren. Der Arzt des Transfusionszentrums beurteilt jedoch allein, ob die zu operierende Person für eine Spende vor dem Eingriff geeignet ist oder nicht. Es kann allerdings nur eine begrenzte Menge gespendet werden. Sollte diese bei dem Eingriff nicht ausreichen, wird der Arzt trotz allem auf Blut von einem anderen Spender zurückgreifen müssen.

Seit einigen Jahren hat die Autotransfusion aufgrund einer großen Sicherheit der Bluttransfusion und durch die Fortschritte bei den Operationstechniken, durch die bei zahlreichen Eingriffen weniger Blut transfundiert werden muss, an Bedeutung verloren. . 

Welche Analysen kommen zum Einsatz? Zunächst einmal eine Reihe von Analysen, durch die das Blut auf über eine Transfusion übertragbare Krankheiten wie Hepatitis B, Hepatitis C, AIDS und Syphilis untersucht wird. Dazu kommen die Bestimmung der Blutgruppe, die Zählung der roten und der weißen Blutkörperchen sowie diejenige der Blutplättchen.

Die Untersuchung auf Malaria-Antikörper wird nach einer Quarantänezeit von 6 Monaten bei allen Personen durchgeführt, die sich in einem Malariagebiet aufgehalten haben.

Werde ich benachrichtigt, wenn eine Analyse nicht gut ausfällt? Bei normalen Ergebnissen ergeht keine Mitteilung an den Spender. Falls allerdings Anomalien auftreten, wird der Spender telefonisch oder per Post benachrichtigt. In speziellen Fällen wird der Spender eventuell vom Arzt des Transfusionszentrums zu einem Gespräch einbestellt.

Ist eine Blutspende schmerzhaft? Im Moment der Einführung der Nadel in die Vene spürt man einen Stichschmerz. Die Blutentnahme selbst ist vollkommen schmerzlos. 

Wie lange braucht der menschliche Körper, um das entnommene Blut zu ersetzen? Der Flüssigkeitsverlust wird binnen eines Tages kompensiert. Für die weißen Blutkörperchen dauert die Kompensation nicht viel länger. Bei den roten Blutkörperchen benötigt die Wiederherstellung mehr Zeit. Nach 6 bis 8 Wochen hat der Körper das gesamte entnommene Blut ersetzt. Doch während dieser Zeit spürt man nichts Besonderes.  

Wirkt sich eine Blutspende auf den Blutdruck aus? Nach einer Blutentnahme sinkt der Blutdruck leicht ab, aber er steigt wieder recht schnell und stabilisiert sich.

Die Blutspende ist also keine Behandlung gegen Bluthochdruck.

Werden die Venen durch die Blutspende geschädigt?

Nein, allenfalls verbleibt an der Einstichstelle eine kleine Narbe.

Was geschieht mit dem gespendeten Blut im Fall einer Anomalie? Falls sich durch die Untersuchungen ein anormales Ergebnis herausstellt, wird das Blut verbrannt.

Bestehen spezielle Regeln für Sportler?

Es wird empfohlen, innerhalb von 24 Stunden vor oder nach einem wichtigen Wettbewerb oder vor oder nach dem Betreiben der nachstehenden Sportarten kein Blut zu spenden: Bergsteigen, Drachenfliegen, Tauchen und Speläologie.

Bestehen spezielle Regeln für Autofahrer?

Nein. Die Ruhezeit während der Verpflegung ist ausreichend, um sich wieder ans Steuer setzen zu können, sofern man sich gut fühlt.

Worum geht es bei den Blutprodukten?Blut besteht aus Blutzellen oder geformten Bestandteilen und Plasma. Für die Transfusion wird kein Vollblut mehr verwendet.

Auf der Grundlage der geformten Bestandteile werden Konzentrate von roten Blutkörperchen (Erythrozyten) und Blutplättchen (Thrombozyten) hergestellt.

Aus dem Plasma gewinnt man Produkte wie Gerinnungsfaktoren, Immunglobuline und Albumin.

Die transfundierten Patienten erhalten nur die Blutbestandteile, die sie tatsächlich benötigen. Jede Blutspende wird somit optimal verwendet, und eine einzige Spende kann mehreren Kranken oder Verletzten helfen.

Gibt es künstliches Blut?Blut ist ein flüssiges Organ mit einer derart komplexen Zusammensetzung, dass es zweifellos niemals möglich sein wird, synthetisch etwas herzustellen, das alle Indikationen der Transfusion abdecken kann. Somit sind Blutspenden unverzichtbar, wenn man weiterhin Kranke und Verletzte behandeln will, die Blut benötigen.

Allerdings machen es die Methoden der Gentechnik heute möglich, künstlich bestimmte Plasmaderivate herzustellen, beispielsweise Gerinnungsfaktoren, die für Bluter notwendig sind.

Sind die Blutspenden in Belgien ausreichend?Belgien ist ein Land, in dem Blut ausreichend zur Verfügung steht. Allerdings nimmt die Anzahl der Spender von Jahr zu Jahr ab. Dies liegt insbesondere daran, dass die medizinischen Auswahlkriterien immer strenger geworden sind.

Damit wir weiterhin autark sind, muss sich der Blutspendedienst auf die Treue der vorhandenen Spender sowie auf ständig neu hinzukommende Spender verlassen.

Sind seltene Blutgruppen wertvoller?

Der Anteil des Bedarfs an Erythrozytenkonzentraten ist praktisch identisch. Doch in einigen seltenen Fällen, beispielsweise bei der Austausch-Transfusion bei Neugeborenen, sind bestimmte Blutgruppen stärker gefragt.

Auch in Notfällen wird die Blutgruppe O Rh (D) negativ als Universalgruppe eingesetzt, und als solche ist sie sehr wichtig. Dagegen bleibt der Bedarf an Blutkörperchen der Gruppen B und AB begrenzt, doch ihr Plasma ist wertvoll und rettet Leben.

Auf jeden Fall sind alle Blutspenden aus allen Blutgruppen unverzichtbar, wenn auch mit unterschiedlicher Gewichtung.

Wann wird das Blut verwendet?Blut wird vor allem für Personen benötigt, die sehr viel Blut bei einem Unfall oder einer schweren Operation verloren haben.

Ebenfalls braucht man Blutprodukte für die Behandlung von Krankheiten, welche die Blutbildung beeinträchtigen, wie beispielsweise Formen der Leukämie.

Verkauft Belgien Blut ins Ausland?Nein. Normalerweise gibt es keine Überschüsse, die dies erlauben würden.

Darüber hinaus ist jeglicher Gewinn in Verbindung mit Blut per Gesetz untersagt. Sollte jedoch ein großer Bedarf im Ausland vorliegen (beispielsweise im Fall eines Erdbebens), kann Belgien um punktuelle Hilfe gebeten werden.

Warum wird das Blut nicht kostenlos an Krankenhäuser abgegeben?Eine Blutspende wird nicht vergütet; trotzdem wird das Blut nicht kostenlos an Krankenhäuser abgegeben. Dies mag auf den ersten Blick überraschen.

In Wirklichkeit wird der Preis für Blutprodukte gesetzlich festgelegt und deckt die verschiedenen notwendigen Arbeitsschritte vor ihrer Verwendung ab: Entnahme, Zubereitung, Analysen, Lagerung und Vertrieb; all dies erfordert qualifiziertes Personal und leistungsfähige Geräte.

Kann ich mich beim Blutspenden mit einer Krankheit infizieren?NEIN. Zum einen wird vor jeder Blutspende die Eignung des Spenders sorgfältig überprüft. Zum anderen besteht kein Kontaminierungsrisiko, weil für jede Spende steriles Einweg-Material eingesetzt wird, das nach seiner Verwendung verbrannt wird. Gleiches gilt für die Plasma- und Blutplättchenspenden.

Sind Blutprodukte sicher?Der Blutspendedienst tut sein Möglichstes, um eine optimale Sicherheit der Bluttransfusionen zu gewährleisten. Die Befragung der Spender und die systematischen Analysen sind Maßnahmen, durch die Risiken auf ein Minimum reduziert werden.

Der Einsatz verschiedener Verfahren zur Eliminierung von eventuellen Krankheitserregern während der Zubereitung der stabilen Plasmaderivate verringert das Risiko für diese Produkte um ein Weiteres.

Es wurde ein Qualitätssystem eingerichtet, um alle Verfahren in Verbindung mit den Tätigkeiten des Blutspendediensts zu beherrschen.

Wo und wann ist eine Blutspende möglich?Bei der Blutspendensammlung: Alle Spendenstellen und ihre Öffnungszeiten sind unter einer Rubrik zusammengefasst. Diese Termine werden monatlich aktualisiert. So können Sie den für Sie am besten geeigneten Ort ermitteln, um Ihr Blut zu spenden.

In niedergelassenen Zentren: Öffnungszeiten, Adressen und Telefonnummern der festen Transfusionszentren finden Sie unter der Rubrik Termine für Blutspendensammlungen (Agenda des Collectes).

Darüber hinaus steht Ihnen für weitere Auskünfte eine kostenlose Telefonnummer zur Verfügung:0800 92 245